Branchenadressen

Das kleine Einmaleins der Branchenkunde.

Egal ob Mailings, Vertrieb oder Marktforschung: Wenn Sie zu den wirtschaftlich aktiven Unternehmen gehören, die stets neue Produkte und Dienstleistungen anbieten, brauchen Sie regelmäßig aktuelle Daten: Je nach Ballungsraum und Branche sind das etwa 50.000 Veränderungen im Monat.

Wie heißen Ihre Konkurrenten? Welche Firmen gibt es in Ihrer Region? Wer kommt als Zulieferer in Frage?

Diese Fragen gilt es schnell und zuverlässig zu klären und das ohne unnötige Streuverluste. Nur so erreicht Ihre Kommunikation tatsächlich auch den Adressanten, der Ihre Produkte und Leistungen zu schätzen weiß. Wichtig sind dabei insbesondere aktuelle und korrekte Informationen, die möglichst genau die Zielgruppe definieren, die sie vor Augen haben. So möchte ein Drucker nur Verlage über seine neuen Angebote informieren, Autohäuser wollen eine Werbaktion bei Taxiunternehmen starten und ein Telefonanbieter möchte mit sämtlichen Call Centern in Bayern Kontakt aufnehmen zwecks Zusammenarbeit. Außerdem sollte man regelmäßig die inzwischen insolventen Firmen aus dem Datenbestand filtern. Um also zielgerichtet Adressen aus verschiedenen Branchen zu erhalten, ist eine Branchenzuordnung von Unternehmen eine Grundvoraussetzung.


Für alles den passenden Schlüssel

Es tummeln sich jede Menge verschiedene Systeme zur Klassifikation von Wirtschaftszweigen auf dem statistischen Parkett. Ziel ist es immer eine möglichst genaue Zuordnung von Gewerbetreibenden und Firmen zu erreichen, speziell für statistische Zwecke und länderübergreifend anwendbar. Eine genaue Zuordnung innerhalb eines Branchenbaums ist allerdings schwierig und immer nur eine Annäherung, da eine genaue Definition des Geschäftsgegenstandes nicht immer problemlos möglich ist. Zu den zwei hierzulande gebräuchlichsten zählen: Der Code "Nomenclature of economic activities" (NACE) (franz.:Nomenclature générale des activités économiques) listet wirtschaftliche Aktivitäten für statistische Zwecke. Er wird von der Europäischen Union gepflegt und wird daher auch überwiegend in Europa verwendet. Die Wirtschaftszweig-Systematik (WZ) gemäß des Statistischen Bundesamtes. Die verschiedenen Ausgaben 93 und 2003 bauen auf der Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Gemeinschaft (NACE) auf, haben jedoch eine zusätzliche, feinere Hierarchieebene.